PROJEKT HYPERSOIL     Pfad: http://hypersoil.uni-muenster.de/1/03/01.htm
Modul: Boden - Werkstatt
Kapitel: Assel-Werkstatt
Seitentitel: Einführung

Asseln sind relativ häufig und gehören zu den „großen“ Bodentieren, die man mit bloßem Auge erkennen kann. Sie erreichen eine Körperlänge von bis zu 20 mm und sind die einzigen Krebse, die außerhalb des Wassers leben können. Diese landlebenden Formen werden auch als Landasseln (im Gegensatz dazu: Wasserasseln) bezeichnet.

In Deutschland sind Landasseln mit etwa 50 verschiedenen Arten vertreten, die sich auf 10 Familien verteilen. Zu den häufiger vorkommenden Arten zählen: Mauerasseln, Kellerasseln und Rollasseln.

Asseln meiden landwirtschaftlich genutzte und saure Böden. Sie bevorzugen den oberflächennahen Bereich lockerer und kalkreicher Böden. Ihre Raumansprüche sind relativ gering, so dass sie auch unter Steinen und in der Nähe von Häusern leben können. Im Bodenkörper erreichen sie eine Siedlungsdichte von etwa 50-200 Exemplaren pro m² Bodenausschnitt von 30 cm Tiefe.

Weitere Informationen zu den Landasseln, Anleitungen für Versuche mit Asseln und nützliche Hinweise sind in den nachfolgenden Kapiteln zusammengestellt:

  • Stellung der Asseln im Tierreich
  • Körperbau
  • Fortpflanzung und Entwicklung
  • Ernährung
  • Lebensraum
  • Lebensweise
  • Anpassung der Atmungsorgane
  • Bodenbiologische Bedeutung
  • MAUERASSELN
  • KELLERASSELN
  • ROLLASSELN
  • Experimente und Versuche mit Assel
    V Wir bauen ein Assel-Terrarium
    V Assel-Untersuchung
    V Mögen es Asseln trocken oder lieber feucht?
    V Wie reagieren Asseln auf Licht?
    V Können Asseln riechen?
    V Was fressen Asseln?
  • "Armadil, die Rollassel" - eine Geschichte
  • Tipps & Hinweise
  • Literatur